Tödlicher Unfall in der Brandung bei Lissabon

Am 9. April ist an der Küste von Lissabon in Verlängerung der Costa Caparica in Richtung Setubal eine Gleitschirmfliegerin in der Brandung gelandet. Ihre beiden Flugpartner waren bereits am Strand gelandet und sind ihr zu Hilfe geeilt. Alle drei Piloten kamen in der Brandung und bei niedrigen Wassertemperaturen ums Leben.

Ich war die letzten Wochen auf der iberischen Halbinsel unterwegs, in Bilbao (Startplatz Sopela) und auch über dieses Unglückswochenende in Lissabon. Wir hatten uns eine Wohnung nur ca. 2 Kilometer oberhalb des Startplatzes Telha genommen. Doch das Wetter war mal wieder, fürs Fliegen, schlecht. Am 9. April stand ich ebenfalls an einem Startplatz dieser langen Sandklippe ca. 6 Kilometer nördlich der Unglückstelle. Wir hatten keine sehr hohen, aber stürzende Wellen. Die Flugbedingungen waren zum Zeitpunkt, als ich (vormittags) am Startplatz war, schlecht. Es herrschte eine Rückströmung der Luft am Boden in Richtung Meer, obwohl die Hauptwindrichtung und die Windstärke, vom Meer her, in Ordnung waren, vereinzelt nieselte es. Aprilwetter.

Der Startpunkt der Unglückspilotin ist nur ca. 25 Meter hoch. Der Strand ist breit genug um problemlos einzulanden. Die Wassertemperaturen betrugen ca. 15°C. Die stürzenden Wellen an der Westküste von Portugal im Alentejo schlagen, aus meiner eigenen Erfahrung beim bodysurfen, direkt bis auf den Boden auf. Im Sommer warnen die Rettungsschwimmer ständig vor diesen Wellen oder lassen erst gar nicht ins Wasser, obwohl die Wellen doch beherrschbar aussehen.

Meldung zum Unfall auf der DHV Seite

Hans

Landeplatz

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